Der erste Tag: NERNIER -> ­ MARIGNIER

Beschreibung

1. Von Nernier (373 m) aus folgt man der Straße (D 60) nach Yvoire, die links am Postamt

beginnt. Am Dorfausgang von Nernier biegt man links an dem Holzschild „Littoral du Léman.

Yvoire 20 Min.“ in eine schmale asfaltierte Straße ein. Der „Littoral du Léman“ (L.L.) ist ein rot-
gelb gekennzeichneter Wanderweg am Südufer des Genfer Sees, dem man bis Yvoire folgt. In

einer Kurve nach einigen hundert Metern verlässt man die Asfaltstraße und geht geradeaus auf

einem unbefestigten Weg weiter. Nach 100 m erreicht dieser Weg das Bächlein le Mercube. Hier

sollte man einen kurzen Abstecher einlegen. Links dem Bachlauf folgend erreicht man nach ca.

100 m die Stelle, wo der Bach in den Genfer See mündet. Hier landeten die Waldenser vor 300

Jahren mit ihren Booten an. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf Nernier und Yvoire

und auf die andere Seite des Genfer Sees, wo die Waldenser sich eingeschifft hatten. Auf den L.L

zurückgekehrt, folgt man diesem weiter, bis er kurz vor Yvoire (401 m) auf die D 25E führt. Eine

kurze Wanderung durch das historische Zentrum von Yvoire wird sehr empfohlen. Gesamtzeit

2. Man verlässt Yvoire über die erste Straße links von der Mairie (Rathaus), überquert die D 25

kennzeichnet ist. Diese schmale Straße, die Teil des L.L ausmacht, führt links und rechts an

und verfolgt seinen Weg auf einer Asfaltstraße, die mit dem Schild „Les cygnes d

Campingplätzen vorbei. Am Dreisprung geht man geradeaus, wobei der Asfaltweg in einen

Schotterweg übergeht. Dieser Schotterweg führt geradeaus, macht dann eine Kurve nach rechts

und endet schließlich auf einer Asfaltstraße. Man biegt rechts in die Asfaltstraße ein, verläßt sie

jedoch schon nach 5 m, um die erste Asfaltstraße nach links einzuschlagen. Hier verlässt man den

L.L. Vor sich sieht man die Konturen des Mont de Boisy erscheinen. Der Asfaltweg führt an einer

Reitschule vorbei auf die D 25, der man am rechten Rand einige hundert Meter folgt, bis man die

D 324 erreicht, die nach rechts ins Zentrum des kleines Dorfes Filly (401 m) mit einem herrlichen

frischen Brunnen führt. Gesamtzeit 1.15 Stunde.

3. Von Filly aus folgt man der D 324 weiter und überquert dann die vielbefahrene N 5 in

Richtung Prailles. In Prailles biegt man rechts ab in Richtung Massongy und läuft parallel am

Mont de Boisy entlang. Ungefähr 500 m hinter Prailles biegt man nach links auf den ersten

Asfaltweg ein, der allmählich am Hang des Mont de Boisy hochführt. Diese Asfaltstraße mündet

in die D 225 ein, die man nach links in Richtung nach Ballaison (601 m) einschlägt. Dieser Weg

führt durch einen dichten Wald, bietet jedoch manchmal schöne Aussichten auf den Genfer See.

4. Ab Ballaison gibt es keine andere Möglichkeit, als die 6 km nach Bons­en­Chablais über die

D 20 zurückzulegen. Es empfiehlt sich, an solchen Straßen als Gruppe immer an der linken

Straßenseite zu laufen. Vor sich sieht man die Gebirgskette von les Voirons erscheinen. Über das

Zentrum von Saint­Didier erreicht man Bons­en­Chablais (568 m). Gesamtzeit: 1.15 Stunde.

5. Auch für die Strecke Bons­en­Chablais ­ Saxel ist es unvermeidlich, größtenteils der D 20

zu folgen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten abzukürzen: Ungefähr 1 km nach Bons, nachdem man

ein Bächlein überquert hat, führt eine schmale Asfaltstraße rechts hoch und kommt in Marclay

wieder auf die D 20. Ca. 50 m nach Marclay schneidet ein Weg, der am Anfang noch asfaltiert ist

und dann zu einem immer schmaler werdenden Schotterweg wird, eine Kurve der D 20 ab, der

man dann bis zum Col de Saxel (943 m) folgt. Der "Gite d'étape" befindet sich kurz vor dem Pass

an der Straße, die links nach "Mont­Béné" führt (ca. 350 m von der Hauptstraße entfernt).

6. Vom Gol de Saxel erreicht man in wenigen Minuten Saxel, wo man die D 20 verlässt und

dem Schild "Mairie de Saxel" folgt. Nach der Mairie geht man geradeaus auf der D 320 in

Richtung Boége. Diese Asfaltstraße führt kurz vor Boège zurück auf die D 20, die man erst in

Boège (735 m) endgültig verlassen wird. Gesamtzeit: 1:15 Stunde.

7. Im Zentrum von Boège folgt man der D 22 in Richtung von Villard­sur­Boège. Bei der

ersten Gabelung nimmt man den Weg Richtung Saint­André­de­Boège. Man sieht jetzt den Mont

de Vouan vor sich. Kurz vor Saint­André kommt man auf eine Gabelung, wo man ­ wie auch bei

den folgenden beiden Gabelungen ­ immer dem Schild „Ludran“ und „Viuz­en­Sallaz“ folgt. Nach

der Ortschaft Ludran erreicht man den Col de Ludran (938 m), den Pass, der das Tal der Ménoge

mit dem der Foron verbindet. Gesamtzeit 1:15 Stunde.

8. Nach dem Col du Ludran erreicht man nach einigen hundert Metern eine Gabelung, wo man

nicht nach rechts (in Richtung Chauffémerande), sondern nach links (ohne Beschilderung)

abbiegt. Nach 500 m erreicht man dann eine zweite Gabelung, wo man rechts dem Schild „D 190

(RN 507 par Sévraz)“ folgt. Man hat jetzt eine schöne Aussicht auf Viuz­en­Sallaz und hinter dem

Dorf sieht man die Talenge, die man später passieren wird. Ca. 200 m nach Lorzier verlässt man

die D 190 und biegt links auf die schmale Asfaltstraße C 222 nach la Chavanne ein. Vor den

ersten Häusern des Weilers biegt man nach rechts ein auf die Asfaltstraße, die nach unten führt

und nach 30 m in einen Feldweg übergeht. Dieser Feldweg kreuzt eine Asfaltstraße, führt dann über die

Brücke über die Foron und endet schließlich auf einer Asfaltstraße, die rechts nach Viuz­en­Sallaz

9. Rechts hinter der Kirche von Viuz­en­Sallaz fängt (ohne Ausschilderung) eine Asfaltstraße

an, die nach Ville­en­Sallaz führt. In diesem Dörflein läuft man an der Kreuzung geradeaus, bis

der Weg (die D 191) auf die vielbefahrene D 907 stößt. An der linken Wegseite der D 907 passiert

man jetzt die Talenge. Kurz vor der Abfahrt nach Saint­Jeoire (an der rechten Seite der Straße),

führt links ohne Beschilderung eine Asfaltstraße von der D 907 ab zum Dorf Entreverges. Man

verlässt diese schmale Straße im Zentrum des Dorfes dort, wo sie nach rechts auf die D 907A

zurückbiegt, und folgt dem Schotterweg (Promenade du Chaffard), der geradeaus weiterführt und

direkt ins Zentrum von Saint­Jeoire (580 m) bringt. Gesamtzeit: 1.00 Stunde.

10. Man verlässt Saint­Jeoire über die „Vieille Route“ (Schild: „Cormand 3,5“), die 30 m nach

dem Kirchplatz rechts von der Hauptstraße abzweigt. An der ersten Gabelung biegt man rechts in

die Straße ein, die herunter führt und dann nach links abbiegt (Schild D 306 „Cormand“). Man

überquert die D 907 und steigt auf der D 306 hoch nach Cormand, dem Flecken, wo die

Waldenser ihre erste kurze Nachtruhe genossen haben. Man folgt der D 306 in Richtung

Marignier bis la Combaz (dieser Dorfname ist nur angegeben, wenn man aus Richtung Marignier

kommt). Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über die Ebene von Marignier. Nach einer

U­Kurve geht in la Combaz dort, wo ein Schild „Marignier“ steht, links ein Schotterweg herunter.

Dieser geht nach einem Kilometer in eine Asfaltstraße über und erreicht Marignier (476 m) gerade

an der Stelle, wo auch die Waldenser vor 300 Jahren ankamen: bei der alten Brücke. Nach der

Brücke geht man rechts ab. Vor dem Eisenbahnübergang biegt man links auf die D 19 ein, die

zum Bahnhof von Marignier und nach Cluses führt. Gesamtzeit: 2.00 Stunden.

 

Der zweite Tag: MARIGNIER ->  ­ MEGEVE

Wer die Strecke Marignier ­ Sallanches „authentisch“ laufen möchte, hat heutzutage keine

Alternative, als von Marignier bis Cluses der D 19 zu folgen und dann von Cluses bis Sallanches

der N 205. Beide Straßen sind jedoch sehr befahren und daher ist die Wanderung regelrecht

unangenehm.

Beschreibung

1. Vom Bahnhof von Magland (513 m) aus biegt man zuerst rechts auf die vielbefahrene N 206

in Richtung Sallanches ein, die man glücklicherweise schon nach 300 m verlassen kann, wo die

"Route de Gravin" rechts nach „Gravin, la Moranche“ abgeht. Auf der Gabelung kurz vor Gravin

folgt man der Straße in Richtung „Saxel, Mournoux, la Moranche“. Diese Straße führt durch das

Zentrum von Gravin links an der Dorfkapelle entlang und erreicht dann einen Wald. Hier teilt sich

die Straße und man biegt links auf die Straße nach „Saxel“ (nicht zu verwechseln mit dem vom

ersten Tag) ein. Von Saxel (609 m) bis les Vorziers folgt man im Wald einem Schotterweg. Nach

les Vorziers erreicht man eine breite Asfaltstraße, in die man nach rechts einbiegt. Diese „Route de

Blancheville“ (später „Route de Rosay“) führt bis zum Kirchplatz von Sallanches (544 m).

2. Bevor man weiterläuft nach Combloux, lohnt sich ein kurzer Besuch an der alten Brücke St-
Martin (in heutiger Form aus dem Jahre 1783, aber schon von altersher Teil der Straße durch des

Arvetals), die die Waldenser nach aufreibenden Verhandlungen überquerten. Vom Marktplatz

(„Piace Grenette“) aus folgt man zuerst dem „Quai Alexandre Curral“ und dann der „Avenue de

Saint­Martin“ (D 13 Richtung „Passy“). Dort wo die Avenue nach rechts abbiegt, läuft man

geradeaus. Für Fußgänger ist hier eine Unterführung unter der Autobahn gebaut worden, die

Zugang bietet zur alten Brücke von St­Martin­sur­Arve. Gesamtzeit (hin und zurück vom Piace

3. Vom „Piace Grenette“ von Sallanches aus steigt man über die „Ancienne Route de

Combloux“ hoch. Über diese Asfaltstraße, später „Route le Medonnet“ und schließlich „Route du

Pelloux“ genannt, erreicht man Combloux (1000 m). Hier genießt man am Kirchplatz einen

schönen Blick auf den Mont Blanc. Gesamtzeit 1.30 Stunde.

4. Die kürzeste Strecke zwischen Combloux und Megève ist die „Route du Feu“, die die

Fortsetzung von der „Route du Pelloux“ bildet. Ein Nachteil davon ist, dass man ca. 1 km vor

Megève auf die vielbefahrene D 212 kommt und nur über sie das Zentrum von Megève (1113 m)

Ein wenig anstrengender, aber schöner ist es, vom Kirchplatz von Combloux aus auf die

„Route de la Cry­Cuchet“ hoch zu steigen, bis man nach ca. 1 km die Gabelung erreicht, wo links

der Weg nach Ormaret abgeht. Über Ormaret (1122 m) erreicht man dann Megève, wobei die D

212 größtenteils vermieden wird. Gesamtzeit 1:30 Stunde.

 

Der dritte Tag: MEGÈVE ->  ­ LA BALME

Beschreibung

1. Man verläßt Megève über den „Chemin du Maz“, der hinter der Kirche bei der Brücke über

den Bach anfängt. Der „Chemin du Maz“, zuerst asfaltiert, dann Schotterweg, führt in einer

schönen Landschaft hoch auf die „Route du Mont d'Arbois“. Man folgt dieser Straße nur für 10

m nach links und biegt dann gleich rechts ein auf die „Route de la Cöte 2000 (Plaine Joux,

Altiport)“. Nach der ersten Brücke geht rechts ein Asfaltweg nach „le Chön, Lanchettes, Pré

Rosset“ ab, dem man folgt bis er aufhört. Dort geht man auf einem breiten (manchmal rot

gekennzeichneten) Pfad weiter. Nach einer Steigung führt dieser Pfad links an einem Bach

entlang, überquert diesen Bach und führt zum Skilift „le Chón“ (nicht auf der Karte eingetragen).

Man steigt jetzt unter dem Skilift hoch bis ca. 100 m, bevor dieser Skilift nach rechts abknickt.

Hier zeigt ein Holzschild „Pré­Rosset, Alpette“ den Anfang des Pfades an, der die Skipiste

verlässt und nach rechts zu der Alpenhütte les Lanchettes (1765 m) hochführt. Von hier aus

erreicht man über einen breiten Weg Pré Rosset (1886 m). Gesamtzeit: 2.30 Stunden.

Für diese Strecke (und die unter Punkt 2 beschriebene) empfiehlt es sich beim Touristenbüro

von Megève die „Carte des promenades“ (1:15.000), die das Gebiet bis zum Col du Joly sehr

detailliert zeigt, zu kaufen. Unser Wanderweg ist auf dieser Karte mit F gekennzeichnet.

2. Von Pré Rosset aus folgt man dem Schild „Col de Véry“. Man folgt zuerst einem breiten

Pfad und erreicht darauf nach ca. 20 Minuten einen Bach. Man folgt hier dem breiten Pfad noch

weiter, überquert einige (meistens trockene) Bachbette, und kommt dann bei einem weiteren Bach

an (der leicht zu erkennen ist, weil er ca. 25 m weiter oben durch den Zusammenfluss von zwei

Bächlein entsteht). Hier sollte man den breiten Pfad, der zum Chalet de Véry führt, verlassen und

im Bette dieses Baches nach links hochsteigen. Nachdem man ca. 15 m hochgestiegen ist, biegt

man nach rechts auf einen deutlich erkennbaren Fußweg ab, der über die Wiesen oberhalb des

Chalet de Véry zur la Croix de Pierre (in Wirklichkeit ein Holzkreuz, 1973 m) hochführt.

3. Bei la Croix de Pierre mündet der Fußweg in einen breiten Pfad aus, auf den man nach links

einbiegt. Man verlässt diesen jedoch schon nach 100 m, wo rechts ein schmaler Fußweg abgeht,

der am Anfang gelb­rot gekennzeichnet ist. Dieser Pfad ist weiter regelmäßig rot gekennzeichnet,

da er zur Tour du Beaufortain (T.B.) und zum Sentier du Pays du Mont­Blanc (S.P.M.B.) gehört.

Dieser Pfad führt an den Berghängen des Beaufortain entlang (mit schöner Aussicht auf den Lac

de la Girotte), überquert viele Bächlein und erreicht schließlich den Gol du Joly (1989 m). Auf

diesem Pass gibt es ein Bar­Restaurant. Gesamtzeit 2.30 Stunden.

4. Vom Col du Joly führt ein breiter Pfad, zuerst ungefähr auf gleicher Höhe, in südöstliche

Richtung weiter. Nach einigen hundert Metern steigt dieser Pfad zuerst steil auf eine Kuppe hoch

und führt dann an einer Gabelung ­ deutlich angegeben ­ rechts an einem Berghang entlang zum

Col de la Fenètre (2245 m). Dieser Pfad gehört zu den vorhergenannten Wanderwegen und ist

ebenfalls rot gekennzeichnet. Gesamtzeit 1.45 Stunde.

5. Vom Col de la Fenètre steigt man zuerst links auf einem sehr steilen Pfad herunter. Dieser

Pfad knickt nach einer kurzen Strecke deutlich nach rechts in südlicher Richtung, wo sich der Col

du Bonhomme befindet, ab.

Beim Abstieg sollte man ­ wie bei allen steilen Abhängen ­ darauf achten, dass man keine

Steine herunterrollen lässt. Solche Steine ­ wie klein sie auch sein mögen ­ können

lebensgefährlich werden für Personen, die sich weiter unten befinden. Man sollte nah beieinander,

außerhalb der Bahn eventuell herabrollender Steine, absteigen.

Wer weiterwandern möchte zum Réfuge de la Croix du Bonhomme (ungefähr 2.30 Stunden),

sollte hier nicht links nach „la Balme“ heruntergehen, sondern geradeaus auf dem breiten

Wanderweg weitergehen. Auf dem Pian de Jovet vereint sich dieser mit dem Pfad, der zum Col du

Bonhomme führt.

 

Der vierte Tag: LA BALME->  ­ SEEZ

Beschreibung

1. Der Pfad von la Balme (1706 m) bis zum „Col de la Croix du Bonhomme“ (2443 m) ist

deutlich weiß­rot gekennzeichnet. Dieser Pfad gehört bis zu les Chapieux zur Tour du Mont Blanc

und ist ein sehr beliebter Wanderweg. Gesamzeit: La Balme ­ Col de la Croix du Bonhomme; 2.

2. Vom Col de la Croix du Bonhomme aus erreicht man in wenigen Minuten die Schutzhütte

(Réfuge), die im Sommer bewirtschaftet ist, aber auch ein Notquartier (Réfuge d'hiver) hat. Der

Pfad (rot­weiß gekennzeichnet) führt vor dem Réfuge entlang und steigt dann herunter ins

Chapieuxtal. In les Chapieux (1552 m) gibt es einen „Gite d'étape“ und ein „Réfuge“. Gesamtzeit

3. Ab les Chapieux ist man beinah durchgehend gezwungen auf der D 902 herunterzusteigen.

Nur am Anfang kann man kurz einem Schotterweg am rechten Ufer des Torrent des Glaciers

folgen. Wenn man an dem alten Turm von le Chätelard vorbeigelaufen ist und sich nach einer

Kurve unterhalb von diesem Turm befindet, kann man endlich die D 902 verlassen. Links von der

Straße, kurz vor dem ersten Haus, geht ein schmaler Fußweg, am Anfang gelb gekennzeichnet,

herunter, der den Weg nach Séez wesentlich verkürzt. Dieser Fußweg kreuzt zuerst einen breiteren

Pfad und erreicht dann kleines Dörflein, wo man links auf die Asfaltstraße einbiegt, die nach Séez

(904 m) führt. Gesamtzeit: 4.00 Stunden.

 

Der fünfte Tag: SÉEZ ­ -> VAL D'ISERE

 

Der sechste Tag: VAL D'ISERE ­ -> BESSANS

 

Beschreibung

1. Von Val d'Isère (1850 m) bis Villaron folgt man dem Wanderweg „Grande Randonnée Nr.

5“ (GR 5), der rot­weiß ausgeschildert ist. Dieser Fußweg geht rechts am alten Zentrum von Val

d'Isère und am Campingplatz le Laisinant entlang. In le Laisinant ist der Weg mit dem Schild „Col

Iseran“ angegeben. Ab hier steigt der Fußweg, der identisch ist mit dem alten Maultierpfad, zum

Pass hoch und folgt dabei einer Skipiste. An einer Gabelung folgt man dem Schild „GR 5“. Der

Fußweg wird auf halbem Wege unterbrochen durch die Asfaltstraße, aber man findet ihn leicht

zurück, wenn man die Asfaltstraße 50 m nach links heruntergeht. Ein Schild „Col de l‘Iseran“

kennzeichnet den Neuanfang. Der Fußweg ist jetzt weniger steil und erreicht in einer Landschaft,

beherrscht von Skiliften und der Autostraße, die man noch zweimal überquert, den Col de l‘Iseran,

den höchsten Punkt unserer Wanderung (2764 m). Gesamtzeit: 3.00 Stunden.

2. Der GR 5 führt vom Col de l‘Iseran ab der Steinpyramide auf dem Plateau, links von der

modernen Kapelle, herunter. Kurz vor der Brücke „Pont de la Neige“ führt der Weg auf die

Asfaltstraße. Man sollte die Brücke nicht überqueren, sondern dem Schild „la Lenta, Bonneval“

folgen. Der Pfad geht erst für eine kurze Strecke rechts und dann links vom Bach Lenta herunter

ins Lentatal. Bei „Pied Montet“ trifft man wieder auf die Asfaltstraße. Man überquert hier die

Steinbrücke, aber unmittelbar nach der Brücke biegt man rechts herunter und folgt dem Pfad, der

am linken Ufer der Lenta weiterführt. Der Fußweg mündet schließlich kurz vor der steinernen

Lentabrücke in die Asfaltstraße. Man folgt jetzt der Asfaltstraße, die nach der Brücke, rechts von

der Lenta, ins Arctal führt. Gleich nach der ersten Kurve ist es möglich, die Asfaltstraße zu

verlassen: ein schmaler Pfad, rot­weiß (GR 5) gekennzeichnet, führt links von der Straße steil

nach unten in Richtung von Tralenta ini Arctal. Oberhalb von Tralenta endet dieser Pfad in einen

breiteren Feldweg, in den man rechts einbiegt. Über diesen Pfad erreicht man, wenn man die

kreuzende Asfaltstraße geradeaus überquert, direkt das Zentrum von Bonneval­sur­Arc (1850 m)

mit inem herrlichen Brunnen. Gesamtzeit: 3.00 Stunden.

3.ManverlässtBonneval­sur­Arc über dieAsfaltstraße, die vor der Kirche entlang läuft, und man folgt

dieser bis zu der kleinen Kapelle. Hier biegt man rechts auf einem breiten Feldweg mit dem

Schild „Villaron“ ein. Diesem Weg am rechten Ufer der Arc folgt man bis Villaron (1750 in). Im

Dorf findet man leicht den „gite d'étape“. Gesamtzeit: 1.30 Stunde.

4. Direkt neben dem „gite d'étape“ von Villaron beginnt ein Fußweg, der durch eine Wiese

führt und dann, rechts von der Arc nach Bessans führt. Dieser Pfad gehort nicht mehr zum GR 5,

sondern erreicht kurz vor Bessans den GR 5 VT (d.h. Variante). (Über eine Holzbrücke erreicht

man das Zentrum von Bessans (1750 m). Gesamtzeit: 0.45 Stunde.

 

Der siebte Tag: BESSANS ->  ­ COL DU MONT CENIS

Beschreibung

1. Von Bessans (1750 m) aus kehrt man auf dem Pfad zurück, auf dem man angekommen ist.

Man folgt dem Schild „Col de la Madeleine“. Der rot­weiß (GR 5 VT) gekennzeichnete Pfad

mündet auf der D 902 aus, der man einige hundert Meter lang folgt, bis an der rechten Straßenseite

der „GR 5“, der auch rot­weiß markiert ist, anfängt. Auf diesem Pfad erreicht man den Col de la

Madeleine (1752 m), wo die Waldenser am Ende des sechsten Tages geschlafen haben. Von dieser

Talschwelle aus folgt man der schmalen Asfaltstraße, die in Richtung Lanslevillard herunterführt.

Diese Straße mündet in die D 902 ein, der man folgt, bis nach der ersten Kurve wieder eine

schmale Asfaltstraße rechts abgeht. Auch diese führt weiter unten wieder zurück auf die D 902,

auf der man jetzt bis zur Arcbrücke in Lanslevillard (1480 m) geht. Lanslevillard bietet die letzte

Möglichkeit, für diesen und den nächsten Tag einzukaufen! Gesamtzeit: 2.00 Stunden.

2. In Lanslevillard überquert man die Arc über die Verkehrsbrücke Richtung „Mont­Cenis.

Turin“. Man kann sich den Weg ein wenig verkürzen, indem man in die Straße gleich rechts nach

der Brücke einbiegt und dann vor der Kirche links die Treppe hochsteigt. Darauf folgt man der

Straße, die geradeaus steigt, einmal die Verkehrsstraße zum Pass überquert und schließlich in diese

mündet. Danach folgt man der Verkehrstraße, die bald in die N 6, die von Lanslebourg aus zum

Pass führt, einmündet. Man folgt der N 6 bis zur ersten scharfen Kurve nach links. In dieser Kurve

geht rechts ein Feldweg mit dem Hinweisschild „Chemin du Petit Bonheur“ ab, dem man ca. 30 m

bis zum Bach folgt. Von diesem Punkt aus sieht man ca. 20 m links über sich auf einer Weide den

Anfang eines Skilifts, des sog. „Teleski de la Ramasse“. Man klettert zu diesem Skilift hoch und

steigt dann weiter hoch auf dem Pfad, der unterhalb davon weiterläuft. Bei dem fünften Pfeiler des

Lifts sieht man rechts von sich auf der Skipiste die Kurven des Maultierpfades „Chemin de la

Ramasse“, der von Lanslebourg zum Mont­Cenis­Pass führte und dem die Waldenser vor 300

Jahre wahrscheinlich teilweise gefolgt sind. Man steigt nun auf diesem Maultierpfad, der

größtenteils rechts vom Skilift in Kurven hochführt, weiter hoch. Leider sind nur die letzten

hundert Meter dieses historischen Weges noch erhalten. Weiter unten hat man ihn der Skifahrer

wegen plattgewalzt. Der alte Pfad endet auf der N 6, über die man in einem Kilometer den Mont-
Cenis­Pass (2081 m) erreicht. Gesamtzeit: 2.00 Stunden.

 

Der achte Tag: MONT­CENIS ­ -> SALBERTRAND

 

Der neunte Tag: SALBERTRAND ­ -> PRAGELATO

 

Beschreibung

1. Ab der schönen Kirche von Salbertrand (1032 m) (überquert man die SS 24 und folgt der

Straße „Viale della Stazione“ bis zur ersten Straße rechts, die über die Bahnlinie und über die

Dora Riparia führt. Nach der Brücke beginnt die Ausschilderung (rot­weiß oder nur rot) des GTA.

Die Straße führt zuerst unter der Autobahn hindurch und rechts von sich sieht man die Wiesen von

Chenevières, wo die Waldenser gegen die Franzosen kämpften. Man verlässt die Straße dort, wo

der GTA nach links auf einen steilen Maultierpfad nach Montagne Seu (1770 m) hochführt.

Auf Grund mancher Quellen könnte man denken, dass die Waldenser nach der Schlacht auch

auf diesem Pfad hochgeklettert sind. Wir halten das jedoch für unwahrscheinlich, weil die

Waldenser dann sicherlich über Colle Blégier, Colle di Lauson oder Colle dell'Assietta ins

Pragelatal abgestiegen sein würden, und nicht über den Colle di Costa Piana. Gesamtzeit 2.30

2. Nach Montagne Seu folgt man dem GTA weiter, der, oben auf den Bergwiesen

angekommen, geradeaus zum Colle di Lauson zu führen scheint, dann jedoch eine scharfe Kurve

nach links macht. Un­gefähr 300 m nach dieser Kurve, führt ein Pfad (Nr. 522, nicht markiert)

diagonal rechts auf dem Colle di Lauson (2497 m) hoch. Gesamtzeit 2.30 Stunden.

3. Vom Colle di Lauson führt ein Schotterweg rechts über dem Bergkamm zunächst nach Colle

Blégier und dann, am Monte Ginevris entlang, mit nur geringfügigen Höhenunterschieden zum

Colle di Costa Piana (2313 m). Dieser befahrbare Schotterweg, der als Assietta­Weg bekannt ist,

führt über die Wasserscheide zwischen dem Chisone­ und dem Susatal. Gesamtzeit 1.30 Stunde.

4. Vom Colle di Costa Piana geht bei der Kreuzung der Schotterwege links deutlich sichtbar

ein Pfad (Nr. 326) herunter, der weiter unten regelmäßig rot gekennzeichnet ist. Dieser Pfad führt

zuerst links am Oberlauf des Rio Pomerol herunter. Direkt bevor man ein Seitenbächlein

überquert, teilt sich der Pfad. Man geht hier nicht geradeaus, sondern steigt am linken Ufer dieses

Bächleins herunter bis zum Ufer des Rio Pomerol. Kurz darauf überquert man diesen Bach und

von jetzt an bleibt man immer am rechten Ufer des Rio Pomerol. Der Pfad führt geradeaus und

entfernt sich so allmählich vom Bach. Wenn man sich ca. 50 m oberhalb des Baches befindet,

geht, kaum erkennbar, der Weg Nr. 326 (von einem Schild links am Baum angezeigt) links

herunter, kreuzt einen zweiten Pfad und führt dann wieder zum Ufer des Rio Pomerol. (Es ist

übrigens keine Katastrophe, wenn man den Weg verpasst. Man kommt dann oberhalb von Rif aus.)

Nach ca. 100 m wiederholt sich diese Lage: wenn man sich ca. 20 m oberhalb des Baches befindet,

geht der Weg Nr. 326 (durch ein rotes Kreuz auf einem Felsblock rechts vom Pfad bezeichnet)

nochmals links herunter zum Ufer des Rio Pomerols und führt dann geradeaus weiter ins

verfallene Bergdorf Rif (1820 m). Gesamtzeit 1.15 Stunde.

Wer möchte, kann von hier aus, dem roten Zeichen weiter folgend, in 30 Minuten Pragelato-

5. Oben in Rif angekommen, führt gleich vor dem ersten Haus (mit Sonnenuhr) ein deutlich

weiß gekennzeichneter Pfad rechts wieder hoch. Dieser Pfad, immer weiß gekennzeichnet, erreicht

nach ca. 15 Minuten einen Feldweg, auf den man links einbiegt. Man erreicht bald das malerische

Dorf Allevé (1828 m). Gesamtzeit 0.30 Stunde.

Von Allevé aus steigt man, den roten Zeichen folgend, über einen überwucherten Pfad (Nr.

325) in einer halben Stunde nach Pragelato­Grangie (1561 m) herunter.

6. Von Allevé aus führt ein Schotterweg herunter, der später auf eine schmale Asfaltstraße

stößt. Man biegt links in sie ein und kommt so auf die SS 23 bei Traverses (1603 m). Gesamtzeit

Weil es in Traverses keine Herberge gibt, sollte man für die Übernachtung bis Pragelato-
Grangie (ca. 2 km) laufen. Am Besten überquert man in Traverses die Chisone und läuft an ihrem

rechten Ufer entlang bis zu den zwei kleinen Brücken, über die man Grangie erreicht. Wer ein Zelt

zur Verfügung hat, sollte, auf der SS 23 angekommen, auf die Straße ins Tronceatal einbiegen.

Nach ca. 1 km findet man in Pattemouche einen Campingplatz.

 

Der zehnte Tag: PRAGELATO -> ­ GHIGO

 

1. Man verlässt Pragelato von der Ortschaft Grangie (1561 m) aus über die „Via Colle del Piz“,

die die Chisone überquert. Der rot ausgeschilderte Pfad Nr. 317 fängt dann gleich an und steigt auf

einer Skipiste geradeaus hoch. Nachdem man auf der Piste zweimal unter einem Sessellift

durchgelaufen ist, erreicht man die Zwischenstation dieses Sessellifts. Oberhalb dieser Station

fängt der Fußweg wieder an und erreicht bald eine Gabelung, wo man dem rot markierten oberen

Weg weiter folgt. Der Pfad führt in größeren oder kleineren Abständen am rechten Ufer des

Baches Mendie entlang. Auch dort, wo der Pfad ­ noch im Wald ­ direkt beim Bach herauskommt,

überquert man diesen nicht, sondern geht am rechten Ufer weiter hoch. Der Pfad steigt dann über

Wiesen weiter an,bis man den Col du Pis links vor sich sieht. Erst hier überquert der Pfad den

Bach und steigt dann steil zum Colle del Pis (2613 m) hoch. Gesamtzeit: 3.00 Stunden.

2. Ein rot ausgeschilderter Pfad (Nr. 216) führt vom Colle del Pis direkt in die schöne

Hochebene „Piano del Pis“ herab. Auf dieser Ebene hält man sich an einer Gabelung rechts. Etwas

weiter südlich vereinigt sich der Pfad mit dem GTA. Der Abstieg bis Balsiglia ist lang und

manchmal steil, aber nicht schwierig und gut angegeben. Spektakulär ist der beinahe 200 m

abfallende Wasserfall des Pis. Angekommen auf der kleinen Ebene unter dem Wasserfall, sieht

man die zerfallenen Häuser von Ortiarè links liegen, wo die Waldenser einst übernachteten. Nach

Clot del Mian taucht überraschend das Dorf Balsiglia (1370 m) am Fuß des Berges „Castello“ auf.

Gesamtzeit: 2.45 Stunden.

3. Von Balsiglia aus folgt man dem Schotterweg herunter, der bei Gros Passet in eine schmale

Asfaltstraße übergeht. Man folgt dieser Asfaltstraße ca. 2 km lang ins Massellotal herunter, bis

nach rechts die Asfaltstraße ins Salzatal abgeht. Man folgt dieser bis Didiero (1210 m), dem

Hauptort des Salzatales. Gesamtzeit: 1.30 Stunde.

A. Sobald man nach Didiero die Germanascabrücke überquert hat, biegt man links in den

Schotterweg ein, der über dem „Colletto delle Fontane“ zu dem Dorf Fontane führt. Sofort nach

der ersten Abzweigung rechts nach Meinier, geht gleich eine zweite Abzweigung rechts ab, die

geradeaus hochführt. Bei dieser Letzteren kehrt man auf den rot (manchmal auch blau)

gekennzeichneten Weg des GTA zurück. Die erste kurze Strecke des GTA schneidet nur eine

Kurve des Schotterweges ab, in den man dann wieder nach rechts einbiegt und dem man für ca. 50

m folgt. Kurz vor einem verlassenen Haus fängt dann an der rechten Wegseite der Maultierpfad

an, dem man nun weiter folgt. Der Maultierpfad kreuzt den Schotterweg fünfmal; beim sechsten

Mal folgt man dem Schotterweg nach links und erreicht nach ca. 100 m den Colletto delle Fontane

(1572 m) mit einem schönen Ausblick. Gesamtzeit: 1.00 Stunde.

5. Von der linken Seite der „Area turistica attrezzata“ auf dem Colletto delle Fontane aus führt

ein, mit einem Pfeil angegebener Pfad herunter, der den Schotterweg zum Dorf Fontane erheblich

abkürzt. Ab Fontane führt eine Asfaltstraße ins Germanascatal herunter. Auf der Hauptstraße

unten im Tal angekommen, bleibt nichts anderes übrig, als rechts in sie einzubiegen und ihr bis

Villa di Prali zu folgen. Man durchquert das Zentrum von Villa, an der linken Seite der

Germanasca gelegen, und folgt dann einem Fußweg am linken Ufer der Germanasca bis Ghigo di

Prali (1455 m). Hier ist es möglich, in dem „posto tappa“ zu übernachten und zu essen. Gesamtzeit

2.15 Stunden.

 

Der elfte Tag: GHIGO ­ BOBBIO

Beschreibung

1. Von Ghigo di Prali (1455 m) aus folgt man der Asfaltstraße, die vor der Brücke links in

Richtung „Ribba“ führt. Man lässt die beiden Wege, die nach rechts abbiegen, liegen und biegt an

der folgenden Gabelung in den Schotterweg, der links hochführt, ein. Am Anfang ist dieser

Schotterweg, der Pfad Nr. 207, deutlich mit dem Zeichen des GTA markiert. An der nächsten

Gabelung geht man geradeaus weiter und erreicht, kaum ansteigend, nach 200 m die Miande Selle

und ein wenig weiter eine Brücke. Nach der Brücke führt links ein Maultierpfad in den Wald

hoch. Man folgt diesem rot ausgeschilderten Pfad bis zum Colle Giulian (2451 m). Gesamtzeit:

3.00 Stunden.

2. Vom Colle Giulian aus geht man gerade herunter auf dem Pfad Richtung „Villanova“ und

erreicht so die Hütten der Bergerie Giulian. Bei den Schäferhütten angekommen, verlässt man den

GTA und steigt in südlicher Richtung nach rechts ins Tal herunter. Der nur unregelmäßig rot

gekennzeichnete Pfad (Nr. 125) fängt bei einem großen Stein direkt unter der Bergerie, worauf in

weißen Buchstaben „Podio“ geschrieben steht, an und führt, zuerst parallel unterhalb des GTA,

am rechten Hang des Giuliantales entlang, zum Fuß eines auffallenden Felsen, Aguglietta (1723

m) genannt. Bei Nebel kann es schwierig sein, auf diesem Pfad zu bleiben. Gesamtzeit: 1.30

Stunden.

3. Bei Aguglietta führt der Pfad über eine Holzbrücke und teilt sich dann. Man folgt dem

linken, nicht gekennzeichneten Pfad, der nicht heruntersteigt, sondern in östlicher Richtung am

Hang des Bergs Guglia entlang führt. Dieser Pfad ist zwar nicht ausgeschildert, kann aber ohne

Probleme gefunden werden und geht später in einen breiten Maultierpfad über. Dieser Pfad führt

an den verlassenen Häusern von Prapic und Giaussarant d'amont vorbei, durchquert das verlassene

Dorf Cruel und mündet kurz darauf in einen gelb ausgeschilderten Pfad ein. Hier bieten sich zwei

Möglichkeiten an:

a. Entweder steigt man diesen gelb gekennzeichneten Pfad herunter. Dieser Pfad biegt bald

nach links ab und führt dann nach Podio. In Podio folgt man der Asfaltstraße nach unten, bis ein

gelbes Schild auf Sibaud hinweist. Über einen Feldweg erreicht man sofort das Denkmal. Um

Bobbio (734 m) zu erreichen, folgt man diesem Pfad geradeaus weiter. Er knickt bald nach rechts

ab, überquert einen Schotterweg und führt dann an der Waldenserkirche vorbei ins Zentrum von

Bobbio. Gesamtzeit 2.00 Stunden.

b. Oder man steigt auf dem gelb ausgeschilderten Pfad hoch. Dann kommt man nach einigen

hundert Metern auf einem Plateau oberhalb von Bobbio aus, von wo aus man einen

wunderschönen Ausblick auf den Berg Mon Viso genießen kann. Hier knickt der Pfad rechts ab

und führt zuerst nach Serre Cruel (1325 m) und dann nach Sarsenà. Von dort aus steigt der Pfad

bis auf einen Schotterweg oberhalb von Bobbio herunter. Man folgt diesem Schotterweg nach

rechts für ca. 150 m, bis ein deutlich gelb gekennzeichneter Pfad nach rechts abgeht. Man folgt

jetzt dem Schild „Sibaud“. Nach dem Denkmal führt der Weg geradeaus weiter und mündet gleich

in die Asfaltstraße ein, die links nach Bobbio (734 m) herunterführt. Gesamtzeit: 3.00 Stunden.